Hunde sind selten einfach nur schwierig.

Verhalten, Nervensystem, Ernährung und Alltag ganzheitlich betrachtet.

Verhalten entsteht nicht im luftleeren Raum.

Hunde sind selten einfach nur schwierig.

Hinter Stress, Impulsivität, Unsicherheit oder Überforderung steckt oft mehr als „schlechtes Benehmen“. Verhalten entsteht nicht isoliert — sondern im Zusammenspiel aus Erfahrungen, Nervensystem, Gesundheit, Alltag, Ernährung und Umwelt.

Deshalb betrachten wir Hunde nicht nur im Training.

Wir versuchen zu verstehen, was hinter Verhalten steckt.

Nicht jede Reaktion ist ein „Erziehungsproblem“.
Nicht jeder hibbelige Hund braucht mehr Auslastung.
Nicht jeder Hund, der „nicht hört“, verweigert sich bewusst.

Oft lohnt sich ein Blick auf das, was davor passiert.

Ein Hund ist kein Gehorsamsprojekt.

Nadine Faulstich

Wir arbeiten mit positiver Hundeerziehung.

Nicht, weil wir glauben, dass Hunde alles dürfen sollten. Und auch nicht, weil wir Konflikte vermeiden möchten.

Sondern weil wir überzeugt sind, dass nachhaltiges Lernen dort entsteht, wo Sicherheit, Orientierung und Vertrauen möglich sind.

Positives Training bedeutet für uns nicht, Verhalten einfach hinzunehmen oder Grenzen aufzulösen. Es bedeutet, Verhalten zu verstehen, Lernprozesse bewusst aufzubauen und dem Hund einen fairen Weg zu zeigen, erfolgreich zu sein.

Wir lehren durch Motivation statt durch Angst. Wir arbeiten mit dem Hund – nicht gegen ihn.
Dabei interessiert uns nicht nur, was ein Hund tut. Uns interessiert vor allem, warum er es tut.

Denn viele Verhaltensweisen entstehen nicht aus Ungehorsam. Sie entstehen aus Stress, Unsicherheit, Überforderung, fehlender Orientierung oder schlicht aus den Strategien, die ein Hund im Laufe seines Lebens entwickelt hat.

Deshalb suchen wir nicht nur nach Lösungen für sichtbares Verhalten. Wir versuchen zu verstehen, was dahinter steckt.


Ein Hund, der zieht, möchte nicht automatisch dominieren.

Ein Hund, der bellt, möchte nicht zwangsläufig provozieren.

Ein Hund, der nicht reagiert, verweigert sich nicht immer bewusst.

Oft lohnt sich ein Blick auf die Ursache statt nur auf das Symptom.

Für uns bedeutet gutes Training deshalb nicht, dass ein Hund möglichst perfekt funktioniert. Es bedeutet, dass Mensch und Hund einander besser verstehen und gemeinsam Lösungen entwickeln können, die im Alltag tragfähig sind.

Klare Regeln, Struktur und Orientierung gehören selbstverständlich dazu.
Aber sie entstehen nicht durch Einschüchterung, sondern durch nachvollziehbare Kommunikation und faire Führung.

Wir möchten, dass Hunde uns folgen, weil sie wollen – nicht weil sie müssen.

Denn Vertrauen wächst nicht durch Druck.
Vertrauen wächst durch Erfahrungen.

Und genau dort beginnt für uns gutes Hundetraining.

Verhalten beginnt oft lange vor dem eigentlichen Problem

Viele Verhaltensweisen entstehen nicht in dem Moment, in dem wir sie beobachten.

Wenn ein Hund an der Leine explodiert, nicht mehr ansprechbar ist, Besucher anspringt oder scheinbar „nicht hört“, liegt die Ursache oft deutlich früher. Deshalb arbeiten wir auch oft nicht an dem vom Kunden genannten Problem und machen Besucher Training oder gehen in mehr Hundebegegnungen. Nein, wir analysieren und sagen den Kunden, wo das Problem wirklich anfängt.

Lernen, Impulskontrolle und Konzentration sind keine isolierten Fähigkeiten. Sie hängen eng mit dem Zustand des Nervensystems zusammen.

Ein Hund, der dauerhaft unter Stress steht, kann nicht dieselben Entscheidungen treffen wie ein Hund, der sich sicher und reguliert fühlt.

Genau deshalb betrachten wir nicht nur das sichtbare Verhalten, sondern auch die Bedingungen, unter denen dieses Verhalten entsteht.

Wie sieht der Alltag des Hundes aus?
Wie viele Reize muss er täglich verarbeiten?
Findet ausreichend Erholung statt?
Kann der Hund wirklich entspannen oder ist er ständig in Alarmbereitschaft?

Viele Hunde bewegen sich heute dauerhaft zwischen Anspannung und Beschäftigung. Spaziergänge werden zu Trainingsstunden, Ruhephasen zu Beschäftigungsprogrammen und jede freie Minute soll sinnvoll genutzt werden.

Dabei wird häufig übersehen, dass Lernen nicht nur in Aktivität entsteht.
Lernen entsteht auch in Ruhe.
Erst wenn das Nervensystem ausreichend Gelegenheit bekommt, Erlebnisse zu verarbeiten, können neue Erfahrungen langfristig abgespeichert werden.

Deshalb sprechen wir im Training nicht nur über Auslastung, sondern genauso über Entspannung.

Nicht jeder Hund braucht mehr Beschäftigung.

Manche Hunde brauchen weniger Reize.
Manche brauchen mehr Schlaf.
Manche brauchen einen Alltag, der wieder vorhersehbar wird.

Und manche brauchen schlicht die Erlaubnis, einmal nichts leisten zu müssen.

Wir erleben immer wieder, dass sich Verhalten verändert, wenn Stress reduziert wird. Nicht, weil der Hund plötzlich „besser erzogen“ ist, sondern weil sein Nervensystem wieder in der Lage ist, angemessen auf seine Umwelt zu reagieren.

Deshalb betrachten wir Themen wie Erregung, Frustration, Reizverarbeitung und Erholung als festen Bestandteil unserer Arbeit.

Training beginnt für uns nicht erst beim Verhalten.
Training beginnt dort, wo Lernen überhaupt möglich wird.

„Verhalten entsteht nicht nur im Kopf.“

Ernährung beeinflusst Verhalten oft stärker, als vielen bewusst ist.
Nervensystem, Stoffwechsel, Darmgesundheit und emotionale Stabilität hängen eng miteinander zusammen.

Hunde können nur begrenzt ausgeglichen reagieren, wenn der Körper dauerhaft im Ungleichgewicht arbeitet.

Deshalb betrachten wir Ernährung nicht isoliert als „Futterfrage“, sondern als Teil des gesamten Hundes.

In unseren Ernährungsberatungen schauen wir individuell auf:

Bedürfnisse des einzelnen Hundes
Aktivitätslevel
Stoffwechsel
Verdauung
Stressbelastung
Unverträglichkeiten
Alltag
Verhalten
gesundheitliche Besonderheiten

Es geht uns nicht um Ideologien oder perfekte Fütterungssysteme.

Es geht darum, praktikable Lösungen zu finden, die zum Hund und zum Menschen passen. Denn es gibt nicht das eine perfekte Futter oder die eine perfekte Futterart. Futter muss immer zum Hund und zu seinen Bedürfnissen passen, aber auch zum Leben des Menschen.

Manchmal können schon kleine Anpassungen viel Ruhe geben.
Denn manchmal beginnt Veränderung tatsächlich im Napf.

Bewegung ist mehr als Auslastung.

Körperliches Wohlbefinden beeinflusst Verhalten unmittelbar.

Schmerzen, Verspannungen oder Bewegungseinschränkungen verändern oft die gesamte Belastbarkeit eines Hundes — emotional wie körperlich.

Deshalb gehören bei uns auch:
Physiotherapie
Fitness
gelenkschonender Muskelaufbau
individuelle Bewegungskonzepte
Seniorenbegleitung
zum ganzheitlichen Blick auf den Hund.

Alt werden ist kein Fehler.

Und auch ältere Hunde verdienen Rücksicht, Verständnis und Lebensqualität — nicht nur solange sie „funktionieren“.

Bedürfnisse ernst nehmen statt Verhalten unterdrücken.

Ob Jagdverhalten, Unsicherheit oder hohe Erregung:

Viele Verhaltensweisen entstehen nicht „gegen“ den Menschen.

Hunde bringen Bedürfnisse, Strategien und genetische Veranlagungen mit. Training bedeutet für uns deshalb nicht, Verhalten einfach abzuschalten — sondern Wege zu finden, mit denen Mensch und Hund fair und alltagstauglich zusammenleben können.

Dazu gehören:
Orientierung
klare Strukturen
passende Beschäftigung
Ruhe
sinnvolle Auslastung
sichere Kommunikation

Nicht jeder Hund braucht mehr Action.
Manche brauchen endlich weniger Stress.

Alltag statt Perfektion.

Wir glauben nicht an schnelle Lösungen, Wundertraining oder perfekte Hunde.

Wir glauben an:
Beobachtung
Verständnis
Fachwissen
faire Kommunikation
sinnvolle Strukturen
langfristiges Denken

Und daran, dass nachhaltiges Training dort entsteht, wo Hunde sich sicher fühlen dürfen.

Denn am Ende geht es nicht darum, dass ein Hund „funktioniert“.

Sondern darum, dass Mensch und Hund gemeinsam gut durchs Leben kommen.

Verstehen ist oft der erste Schritt zur Veränderung.


Vielleicht habt ihr euch in einigen Gedanken auf dieser Seite wiedergefunden.
Vielleicht beschäftigt euch gerade ein Thema, bei dem ihr euch Unterstützung wünscht.

Wir begleiten Mensch-Hund-Teams dort, wo sie gerade stehen – mit Blick auf den ganzen Hund und Lösungen, die in den Alltag passen.

Wissen für Zuhause

Lernen findet nicht nur auf dem Hundeplatz statt.


Während euer Hund Ruhe findet, Eindrücke verarbeitet und neue Energie sammelt, könnt ihr tiefer in die Themen eintauchen, die hinter Verhalten, Gesundheit und Alltag stehen.
Unsere Webinare, E-Books und Wissensangebote begleiten euch dabei – verständlich, praxisnah und mit Blick auf den ganzen Hund.

Hinter jedem Verhalten steckt eine Geschichte.

Manchmal braucht es nur jemanden, der hilft, sie zu lesen.
Ob Training, Ernährung, Verhalten oder Alltag – wir begleiten euch gerne dabei, euren Hund besser zu verstehen.

Nadine Faulstich – Inhaberin und Trainerin

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  • nfaulsti@googlemail.com
  • Sichelnsteiner Weg 43, 34346 Hann. Münden